Anna * Intersein Zentrum (D) * Kesha Niya, Flüchtlingscamp (F) * OTEPIC (Kenia)

* Intersein Zentrum (D) * Kesha Niya, Flüchtlingscamp (F) * OTEPIC (Kenia)

Zu Beginn ein Monat fuer mich. Den Drang, Anderen zu geben – rauszukommen – zu ueberwinden und anzukommen. Ein neuer Ort zum Jahreswechsel. Ein krasser Ort. Praesent sein, alles nach aussen geben, Verantwortung wollen, nehmen und leben. Wirklich leben! Atmen aber nicht (mich) spueren. Die Last gebrochener Seelen und verhaerteter Herzen. Hoffung und Hoffungslosigkeit so nah aneinander. Gegen den eigenen Koerper arbeiten und doch nichts aendern koennen.  Trauer, Wut und  Ohnmacht. Herzensmenschen finden. Lieben, lachen, schreien, aufgefangen werden. Menschen und Bindungen zuruecklassen. Weit weg und doch noch im Camp. Gebrochen und heilen. Komfortzone oder Risiko wagen? Bilder. Gesichter. Zurueckweisungen und wieder nur mein Profit. Vielleicht aber vielleicht auch nicht. Manchmal mich verloren fuehlen. Und Licht. Licht und Waerme. Und Dankbarkeit. Rausgehen um Anderen zu helfen, nur um vielleicht am Ende mich selber zu finden. Akzeptieren, inspirieren, fallen und fliegen.

In the beginning a month for myself. The urge, to give others, to get out – and overcoming this urge to arrive finally. A new place in a new year. A blatant place. Being present, giving all my resources to the outside. Wanting responsibility, taking it and living. Really being alive! Breathing but not feeling (myself). The burden of broken souls and hardened hearts. Hope and hopelessness so close together. Working against my own body and still – you can’t change anything! Dolor, anger and powerlessness. Finding people who stay in my heart.  Loving, laughing, crying, being hold by other arms. Leaving people and bonds behind to fly far away. Broken and healing. Comfort zone or taking a risk? Pictures. Faces. Rejections and again everything just for my own profit. Or maybe not. Feeling lost sometimes. And light. Light and warmth. And gratefulness. Going away to help others, maybe just to find myself in the end. Accepting, being inspired, falling and flying.

Lu * Indien * Deutschland * Portugal

Mein Weg der Musik, Tanz, und Stille hat mich nach Indien zu einem 5 wöchigen Satsang mit Mooji Baba geführt und mir Großes gezeigt – zum Ende der Unterwegszeit ruft es mich weiter in ein Silentretreat zu ihm nach Portugal.

Gedanken, Gefühle, Reaktionen, was in einer und einem aufwirbeln mag, kommen und gehen, tauchen auf wie Wolken die vorrüberziehen indem was immer bleibt, -der Himmel, das Sein, immens viel Weite, viel viel Liebe!

My way of music, dance and stillness has led me to India to a 5-week Satsang with Mooji Baba and showed me a lot – at the end of my travel time, it continues to call me into a silent retreat to Portugal.

Thoughts, emotions, reactions, what may be stirred up in one and one, come and go, dive up like clouds which pass by whatever remains, the sky, the being, love!

Laura * Unvocim Centre for Peacebuilding (Bosnien) * Schloss Tempelhof (D)

* Unvocim Centre for Peacebuilding (Bosnien) * Schloss Tempelhof (D)

„Ich war auf einer Reise. Einer Reise durch Wut, Trauer, Angst, Freude und Glück. Einer Reise bis an meine Grenzen und zurück. Einer Reise zunächst Richtung Osten, in ein Land voll Schönheit und Schmerz. Darauf durfte ich Gemeinschaft kosten, traf Menschen mit offenem Herz. Ich ließ, an jedem dieser Plätze, ein Teil von mir. Und nahm dafür, von jedem Ort, Erinnerungen mit mir fort – ich hüte sie, wie kleine Schätze.“

„I was on a journey. A journey through anger, grief, fear, joy and happiness. A journey to my borders and back. A journey first towards east, Into a land full of beauty and pain. Then I was allowed to taste community, Met people with an open heart. At each of these places, I left behind a part of me. And gained presents from every place I will keep them, like little treasures.“

Merle * EcoMe (Isreal/Palästina) * Terra Buona (I)

* EcoMe (Isreal/Palästina) * Terra Buona (I)

„Es gibt für mich wirklich kaum Worte, um mein Erleben in ein paar Sätze zu stecken. Es war und ist immer noch spannend und lehrreich, mich selbst zu beobachten in den Hoch- und Tiefphasen der letzten Monate. Ein Geschenk, diese Fülle an Erlebnissen leben und spüren zu dürfen. Ich bin voller Dankbarkeit für all die Menschen und Wesen, für die Stille, die meine UnterwegsZeit begleitet und mein Erleben geprägt haben.“

„It is really hard for me to put my experiences into a few sentences. It was and still is exciting and instructive to observe myself in the high and low tide phases of the last few months. I am full of gratitude for all the people and beings, and for the silence that has accompanied my journey time and have shaped my experience.

Linda * Kyempapu (Uganda) * Future for children (Uganda)

* Kyempapu (Uganda) * Future for children (Uganda)

„Ein Zitat, dass mich begleitet hat:

„Mach dein Herz  zum Kompass deines Lebens“

Ich kann nur sagen, dass ich sehr dankbar für diese wundervolle Zeit bin.“

„A quote that has accompanied me:

„Make your heart the compass of your life“.

I can only say that I am very grateful for this wonderful time.“

Pia * EcoMe (Palästina/Isreal) * no border kitchen (Lesbos, Griechenland)

* EcoMe (Palästina/Isreal) * no border kitchen (Lesbos, Griechenland)

„Atmen. Die Zeit vergeht. Der Moment. Die Momente. Das bewahren von Erinnerungen und das Offen sein für Neues. Gefühle. Fragen an die Welt und an mich Selbst.  Konsequenzen der eigenen Freiheit und der eigenen Grenzen. Lachen. Weinen. Fühlen. Nichts fühlen. Chaos. Stille. Der Mond. Überwältigt sein von der Welt in der wir leben. Atmen.“

„Breathing. The time passes. The moment. The moments.  Preserving memorys and opening for new things. Feelings. Questions towards the world and towards myself. Consequences of my own freedom and my own borders. Laughing. Crying. Feel. Feeling nothing. Chaos. Silence. The moon. Being overwhelmed from the world we live in. Breathing.“

Tamara * Intersein Zentrum (Deutschland) * Auenhof (Deutschland)

* Intersein Zentrum (Deutschland) * Auenhof (Deutschland)

„Die Unterwegszeit – eine Zeit, unter den Weg zu schauen, auf dem ich bisher ging. Stehen bleiben und Innehalten. Fühlen. Unter der Oberfläche schauen. Dort, wo die Wurzeln leben, nähren und halten. Wo es still sein kann und dunkel. Mich fragen, wo Himmel und Erde, Geist und Materie sich treffen. Meine Wiege der Kreativität entsteht aus deren Verbindung, die ich lieben lerne. ‚Ganz‘ werden bedeutet für mich, die Natur und ihre Gesetze, Zyklen & Zusammenhänge verstehen zu lernen und diese gleichzeitig in mir selbst zu erkennen und mein Leben danach auszurichten. Ich fühle Sinn für meine „Vorwärtszeit““

„The journey time – a time to look under the path I have been on. Stay and pause. Feel. Look under the surface. Where the roots live, nourish and hold. Where it can be quiet and dark. Ask me where heaven and earth, mind and matter meet. My cradle of creativity comes from their connection, which I love to learn. Being ‚whole‘ means for me to understand nature and its laws, cycles and connections.“