„Was ist Frieden?“ mit Hector Aristizàbal und Dominik Werner (18.-21.September 2017)

Hier einige Eindrücke über die 4. Woche des Projektfriedens 2017/2018, mit dem Schwerpunkt auf die Frage „Was ist Frieden?“

Die Woche begann mit der Aufführung „Nightwind“ von Hector Aristizabal aus Kolumbien. Ein Stück über Folter – über seine eigenen Unterdrückungserfahrungen. Nach einer Woche tiefer Gruppe und einzelnen Prozessen mit der gewaltlosen Kommunikation brachten dies die Konflikte und Schmerzen der Welt in unser Zentrum.

Nach diesem Abend hatten wir einen Workshoptag mit Hector. Dieser Mann hat uns aus unseren Komfortzonen geworfen. Mit hoher Geschwindigkeit, viel Bewegung und Spielen, Spielen, Spielen gab er uns einen Spiegel unserer Komfortzonen und brachte uns in eine freudige Lernzone. Wir sind sehr berührt, dass diese Männer, so voller verkörperter Weisheit, Liebe, Energie und Live-Erfahrung, diese Tage mit uns zum Thema Frieden und Konflikt verbracht haben. Es war wundervoll!!!! Vielen Dank Héctor Aristizabal für Sein und Schaffen !!!! Und dank der Studierenden der Friedensstudien Innsbruck-Master-Programm zum Kommen und Mitmachen. Hector ist ein Lehrer von Domnik Werner, wie hat er ihn zum Frieden gebracht. Wir sind dankbar, dass Dominik so viel von seinem Leben, Netzwerk und innerem Feuer zu unserem Projekt bringt. Er schloss diese Woche mit zwei weiteren Workshop-Tagen – mit Theaterarbeit, mit tiefen Ökologie-Elementen und mit der Frage „Was ist Frieden“. Und David Ginati, unser nicht gewalttätiger Kommunikationslehrer aus der Woche zuvor, blieb für die ganze Woche und nahm teil. Es war ein rührender Prozess, um diese ähnlichen und verschiedenen Arbeitsweisen in Kontakt zu bringen, und wir alle haben viel gelernt. Was für eine reiche, volle Woche !!!

***english version***
Here some impressions about the 4th week of project peace 2017/2018, with the focus on the question „What is peace?“

The week started with the Performance „Nightwind“ from Hector Aristizabal from Columbia. A piece about torture – about his own experiences of oppression. After a week of deep group and individual processes with the nonviolent communication this brought the conflicts and pain of the world into our centre.

After this evening we had one workshop day with Hector. This man threw us out of our comfort zones. With high speed, a lot of movement and playing, playing, playing he gave us a mirror of our comfort zones and brought us into a joyful learning zone. We are very touched that this men, so full of embodied wisdom, love, energy and live experience, spent these days with us on the topic of peace and conflict. It was amazing!!!! Thank you Héctor Aristizabal for being and creating!!!! And thanks to the students of the Peace Studies Innsbruck-Master program for coming and participating.

Hector is a teacher of Domnik Werner, how brought him to project peace. We are grateful that Dominik brings so much of his life, network and inner fire to our project. He closed this week with two more workshop-days – with theater-work, with deep ecology elements and with the question „What is peace“. And David Ginati, our non-violent communication teacher from the week before, stayed for the whole week and participated. It was a touching process to bring in contact these similar and different ways of working, and we all learned a lot. What a rich, full week!!!